Bieling Architekten

Hochschule

Fulda

Im Mittelpunkt des Entwurfsgedankens steht das Schaffen eines attraktiven Lernortes und einer angemessenen Gestalt für den zentralen Wissensspeicher der Universität. Anknüpfungspunkt für die innere Struktur des Gebäudes ist die Höhenstaffelung der Topographie. Die terrassenartige Oberfläche  des Außenraums wird im Inneren des Gebäudes fortgeführt. In funktional logischer Folge werden die Räume mit unterschiedlichen Anforderungen an die Raumhöhen dem Höhenverlauf zugeordnet. Lichthöfe verknüpfen die beiden Ebenen und eingestellte Körper für geschlossene Bereiche gliedern die offenen Grundrisse. Der Eingang am neuen Campusplatz führt auf eine zentrale Erschließungsachse aus einer Abfolge von Lichthöfen. Der großzügigen Treppenaufgang in das Obergeschoß liegt dadurch im Tageslicht und vereinfacht die Orientierung.Über dem großflächig verglasten Erdgeschoss schwebt ein einfacher, kubischer Baukörper mit mehrschichtiger Außenhaut. Die äußere Hülle des Obergeschosses aus perforiertem Metall wirkt als Raumfilter zwischen Lesebereichen und Außenraum. Seine gegeneinander verschobenen Öffnungen fungieren als stationärer Sicht- oder Sonnenschutz ohne dessen übliche technische Anmutung. Die transparenten Flächen der Fassaden und des Dachs der Innenhöfe  ermöglichen ein Maximum an Tageslichtbezug und Kontakt zum Außenraum.