Bieling Architekten

Ursulinenschule

Fritzlar

Das Gebäude wird als Riegelbau im Norden am „Goldenen Loch“ angrenzend, städtebaulich so angeordnet, dass der momentan dreiseitig umbaute Hof durch den Neubau von der noch offenen Seite eingerahmt wird. Das historisch wertvolle Mühlengebäude, die alte Scheune und das ehem. Gutshaus (jetzt Schulgebäude) bilden somit gemeinsam mit dem geplanten Neubau eine räumliche Einheit und umschließen den vorhandenen Hof allseitig.
 
Die Fassade des Neubaues wird Bezug nehmend auf die vorhandene Bebauung gegliedert; die Elemente der Nachbarschaft, wie Putz- und Holzfassaden, werden aufgenommen und neu interpretiert.
 
Der Eingang liegt zentral am nördlichen Kopfende des Gebäudes und ist zum „Goldenen Loch“ hin orientiert. In der Eingangsebene erschließt man über ein zentrales Treppenhaus das darunter liegende Sockelgeschoss sowie das darüber liegende Bibliothek- und Medienzentrum. Die entsprechende Fluchttreppenanlage liegt am anderen Ende der Erschließungsfuge.
Im Sockelgeschoss werden die Fachbereiche Musik sowie weitere Klassenräume und Nebenräume angeordnet. Auf der Gebäudesüdseite sind Musikhöfe im Außenbereich geplant und ‚Musizieren am Wasser‘ ist vorstellbar.
 
Im Erdgeschoss sind weitere Klassenräume angeordnet, im Obergeschoss befindet sich das Bibliothek- und Medienzentrum, das über mehrere verschieden ausgeprägte Bereiche verfügen wird, in denen die Schülerinnen und Schüler eigenständig forschen und arbeiten können. Es werden unterschiedliche Gruppen- und auch Einzelarbeitsplätze sowie Computer- und ‚Still‘-Arbeitsplätze angeboten.