Bieling Architekten

Hotel Gude, Salzbar

Kassel

Mit der neuen „Salzbar“ erhält das Hotel Gude ein namentliches Pendant zum hauseigenen Restaurant „Pfeffermühle.“
 
Der klassische Bartypus wird durch formale Reduktion und wenige, gezielt eingesetzte Materialien - Holz, Leder, Glas und Edelstahl - in einer zeitgenössischen Sprache variiert. Vertrautes und Ungewohntes lassen sich gleichermaßen wiederfinden.
 
Der langgestreckte Raum - Abmessungen ca. 5 x 16 Meter - wird in eine Tresen- und eine Lounge-Zone unterteilt.
 
Der Tresen ist zentrales Element der Bar. Tresen, Regal und Wandbord bilden eine formale Einheit. Edles Makassar-Ebenholz kontrastiert mit hellen hinterleuchteten Eisglasflächen – die kristalline Struktur des Glases verweist auf den Namen „Salzbar.“
Sehen und gesehen werden - Fenster aus sandgestrahltem Glas lassen Ein- und Durchblicke zu und binden die Bar mit den angrenzenden Räumen des Hotels.
 
Prägendes Element der Lounge-Zone ist eine lange lederbezogene Bank, die in die Ebenholztäfelung eingelassen ist. Ein Deckensegel aus Teak bindet das cognac-farbene Leder mit dem Parkettfußboden. Der Raum ist gleichsam mit einem Futteral ausgeschlagen. Seitlich angebrachte Spiegel verlängern den Raum in allen Richtungen gegen Unendlich. Auf die Ausstattung mit Bildern wird bewußt verzichtet. Die Funktion der „Dekoration“ übernimmt ein Lichtobjekt des Künstlers Thomas Emde. Eine Glasfläche an der Stirnseite des Raumes leuchtet mittels intelligenter Technik in allen Farben und Übergängen. Durch Spiegel und Illumination entsteht ein interessantes Vexierspiel.