Bieling Architekten

Waidmarkt

Köln

Die städtebauliche Leitidee basiert auf den Parametern städtischer Block, Platz und Straße. Die geplante Bebauung des Waidmarktes setzt sich dabei aus drei wesentlichen Elementen zusammen: einem sechsgeschossigen Blockrand entlang von Tel-Aviv-Straße und Blaubach, einer Gruppe von vier- bis achtgeschossigen Punkthäusern im Blockinnenbereich und dem bestehenden und zu sanierenden Hochhaus am Waidmarkt. Bis auf das städtebaulich prägnante Hochhaus wird die gesamte vorhandene Bebauung des Areals abgerissen.
Auf der Basis des städtebaulichen Konzepts entstehen Lebensräume für höchste Ansprüche. Wohnen und Arbeiten werden im städtischen Sinne verknüpft und profitieren voneinander.
Die einzelnen Gebäude formen einen städtischen Block, der mit seinen unterschiedlichen Fronten auf die Umgebung reagiert. Geschlossene Ränder ziehen die Straßenlinien nach, offenere Reihen begrenzen den Waidmarkt.
Der Entwurf stärkt die umliegenden städtischen Räume, insbesondere unterstützt er die Figur des Waidmarkts und bildet ein in der Höhe angemessenes Gegenüber zur Kirche St. Georg. Die kleinteilige Gliederung in der Gebäudereihe betont den intimeren Charakter des Platzes. Die Körnung der Volumina setzt sich im Blockinneren fort und formt dort Straßen- und Platzräume als Erschließung für die Büros und Außenraum für die Wohnbebauung.
Durch die Schließung der Außenkanten schützt der Blockrand die Wohnbereiche im Inneren vor Lärm. Interne Straßen und Wege durchziehen den Block als Erschließung der einzelnen Häuser. Sie unterstützen den Quartiersgedanken und stärken die individuelle Wohnqualität in den einzelnen Häusern.