Bieling Architekten

Studentenwohnheim Hansaalle

Frankfurt am Main

Zentraler Entwurfsgedanke ist die Schaffung eines Blockquartiers mit adäquatem Charakter für die vorgesehene Wohnnutzung. Die Gebäude besetzen das Grundstück mit einer Kombination aus Blockrand- und Punktbebauung. Zwei zeilenartige Baukörper für den ersten Bauabschnitt definieren die Fassade zur südwestlich gelegenen vierspurigenStraße. Auf diesen Zeilen erheben sich kopfartige kubische Volumen. Der Straßenraum wird dadurch nach dem Prinzip des Blockrandes geschlossen. Die Kopfbauten nehmen in Größe und Abstand Bezug auf die benachbarten giebelständigen Gebäude. Im nordwestlichen Grundstücksbereich entwickeln sich die Volumen der Kopfbauten zu eigenständigen, punktartigen Häusern mit gleichmäßigen, rasterartigen Abständen untereinander. Die südöstliche Grundstücksecke erfährt durch ein zusätzliches Geschoß auf dem letzen Kopfaufbau die gewünschte städtebauliche Betonung. Insgesamt sucht der Entwurf in Maßstab und Erscheinungsbild die Verbindung zu den existierenden Bebauungen auf dem Campus der Goethe-Universität.

In den Fassaden wird der zeilenartige Sockel durch eine horizontale Schichtung gestreckt. In den Sockelfassaden wechseln innerhalb eines regelmäßigen Raster offene und geschlossene Flächen. Die Fassaden der Kopfbauten und Einzelhäuser erhalten eine Lochfassade mit einem freien Rhythmus aus unterschiedlich großen Öffnungen als Kontrast zur gleichmäßigen Kubatur.